Mit Stefan Kreienbrock verbinde ich in erster Linie das Genre der Streetfotografie. So habe ich ihn auch über verschiedene soziale Medien kennengelernt. Eher zufällig sind mir dann die Zeitschriften Le Magazine und Meet the Street Magazin aufgefallen, die er federführend herausgibt. Umso schöner war es, dass Stefan die beiden Magazine auch selbst im Podcast vorstellt und Einblicke in deren Entstehung und Ausrichtung gibt.
Stefan Kreienbrock wurde 1965 geboren, lebt und arbeitet am Rande des Ruhrgebietes. Zur Fotografie kam er vor rund 20 Jahren. Besonders die Streetfotografie hat es ihm dabei angetan. In diesem Genre veröffentlichte er bereits 2019 ein Buch zu einem Jahresprojekt. Darüber hinaus ist Stefan Mitglied im Ruhrkollektiv, einem Zusammenschluss von Fotografen aus dem Ruhrgebiet, die sich gemeinsam streetfotografischen Projekten widmen.
Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Stefan mit seinem Buch „Achtsam durch die Wälder“. Darin beschäftigt er sich fotografisch mit dem Wald als seinen Rückzugsort als seine persönliche Form der Stressbewältigung.
Vor vier Jahren rief Stefan das Magazin Le Magazine ins Leben. Inspiriert von der französischen Schwarz-Weiß-Fotografie gab er dem Heft bewusst einen französischen Titel. Mittlerweile sind 15 Ausgaben erschienen, im Schnitt rund drei Hefte pro Jahr.
Auf etwa 130 Seiten stellt Stefan in jeder Ausgabe verschiedene Fotografen und deren Arbeiten vor. Ergänzt werden die Bildstrecken durch ein mehrseitiges Interview, das die Arbeitsweise und den fotografischen Ansatz des jeweiligen Fotografen näher beleuchtet. Die vorgestellten Künstler bedienen ganz unterschiedliche fotografische Genres und stammen aus aller Welt. In der mir vorliegenden Ausgabe Nummer 14 sind unter anderem Fotografen aus Deutschland, Österreich, Spanien und Japan vertreten. Zusätzlich findet man im Heft Fotostrecken aus der Schwarz-Weiß-Fotografie-Community.
Mit dem Meet the Street Magazin publiziert Stefan Kreienbrock eine zweite Fotografie-Zeitschrift. Der offensichtlichste Unterschied ist hier der Einsatz von Farbe, die in diesem Magazin eine zentrale Rolle spielt. Inhaltlich dreht sich jedoch alles konsequent um das Genre der Streetfotografie. Auch hier werden verschiedene Fotografen mit ihren Bildern sowie in begleitenden Interviews vorgestellt. Darüber hinaus enthält das Magazin weitere Informationen und Beiträge aus der Welt der Streetfotografie.
Beiden Heften gemeinsam ist, dass den Fotografien viel Raum gegeben wird. Pro Fotograf finden sich rund 15 Bilder, die teilweise großformatig abgebildet sind und im Magazin entsprechend wirken können.
Ich selbst nutze die E-Book-Variante und lese diese auf dem iPad. Dort empfinde ich die Bildgrößen als ausreichend, um Details gut erkennen zu können. Auch die Texte lassen sich angenehm lesen. Für ein gemütliches Durchblättern, etwa in einem Straßencafé, bietet sich jedoch sicherlich auch die Printversion an, die ebenfalls über die jeweiligen Websites erhältlich ist. Das haptische Erlebnis beim Blättern stelle ich mir dabei sehr reizvoll vor.
Erwähnenswert ist zudem, dass der Erlös der Magazine Le Magazine und Meet the Street Magazin jeweils guten Zwecken zugutekommt. Die unterstützten Projekte und Initiativen wechseln dabei und unterstreichen den Anspruch mit Hilfe der Fotografie Gutes zu tun.
Mehr Informationen sowie Möglichkeiten zum Erwerb der Hefte findet Ihr auf den Websites der beiden Fotozeitschriften.
Eckdaten:
Le Magazine
Fotomagazin für Schwarz-Weiß-Fotografie
seit 2022, 3 Ausgaben pro Jahr
Print 12,50€
E-Book 5,50€

Meet the Street Magazin
Fotomagazin zum Genre Streetfotografie
seit 2024, 2 Ausgaben pro Jahr
Print 16,55€
E-Book 5,50€

Empfehlung:
Links:
Stefan Kreienbrock auf Instagram
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Zur Information: Die Bilder dieses Blogbeitrages wurde von mir mit Hilfe von künstlicher Intelligenz generiert.

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